Bluetongue disease- Untersuchung auf Blauzungenvirus (BTV) und -antikörper

Bluetongue disease

Untersuchung auf Blauzungenvirus (BTV) und –antikörper

Im Dezember 2018 ist die Blauzungenkrankheit (bluetongue disease – BT) erstmals seit neun Jahren wieder in Deutschland aufgetreten. Seit 2015 kam es bereits in Frankreich, der Schweiz, Österreich und Italien zu zahlreichen BTV-8- und BTV-4-Ausbrüchen. Die Infektionskrankheit betrifft ausschließlich Rinder, Schafe, Ziegen, Wildwiederkäuer und Kameliden.

Die Bekämpfung der Blauzungenkrankheit basiert auf innerstaatlichem und EU-Recht. In der Verordnung (EG) Nr. 1266/2007 sind die Anforderungen an das Verbringen empfänglicher Tiere im Detail geregelt

Rinder, Schafe und Ziegen können in der Regel nur noch aus dem Land verbracht werden, wenn sie einen wirksamen Impfschutz gegen BTV-8 haben. Kälber und Lämmer (bis zum Alter von drei Monaten) müssen von Muttertieren mit einem wirksamen Impfschutz stammen.

Im Falle des Verbringens von Wiederkäuern aus einer Sperrzone sind je nach Alter, Impfstatus und Verwendungszweck des Tieres unter Umständen ein BTV-Antikörper-Nachweis aus Blutproben (Serum oder EDTA-Blut) 30 Tage vor Verbringen und eine negative virologische Untersuchung auf BTV-8 mittels PCR (EDTA-Blut!) innerhalb von 7 Tagen vor Verbringen sowie bestimmte Einträge in der HIT-Datenbank und eine Repellentienbehandlung gegen Culicoides-Mücken erforderlich.

 

Wir bieten Ihnen folgende Untersuchungen an:

  • Nachweis von RNA des Bluetongue-Virus (Pan) und des europäischen BTV-Serotyps 8 mittels Real-Time-RT-PCR in Vollblut (bevorzugt EDTA-Blut) und Gewebeproben (Milz, Lymphknoten) von Rind, Schaf und Ziege in Pools aus bis zu 10 Einzelproben (abhängig von der Prävalenz im jeweiligen Gebiet)
  • BTV-Antikörper-Nachweis (quantitativ) mittels cELISA in Serum- und Plasmaproben von Wiederkäuern

 

 

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