Rindergrippe im Bestand?


Häufig ist die Kombination virale Erreger & erhöhte Stallklimabelastung Ursache für vorgeschädigte Schleimhäute und löst somit das Krankheitsbild der Kälbergrippe aus. Das heißt: Weg frei für die gefürchtete bakterielle Sekundärinfektion.


Was ist zu tun, um einen rechtzeitigen Behandlungseinstieg zu gewährleisten und eine Zerstörung des Lungengewebes zu verhindern? Ein Erregernachweis ist das A und O.

Bei den ersten Anzeichen von Fressunlust, Fieber, wässrigem Nasenausfluss bzw. Husten sollte ein tiefer Nasentupfer aus der zuvor gut gereinigten Nase genommen werden und eine Untersuchung auf viraler Erreger BRSV, PI-3, Adenoviren, Coronaviren, in der Kälberaufzucht situationsbedingt auch auf BHV-1 und BVDV erfolgen.

Sind Sie nicht sicher, ob bereits eine bakterielle Sekundärinfektion vorliegen könnte?

Dann nutzen Sie unsere multiplex-PCR mit respiratorischen Erregerscreening auf:


BRSV/PI-3, M.bovis, H.somni, P.multocida, M.haemolytica, Coronavirus



Die Frühdiagnostik ist wichtig für die richtige Impfstoffwahl bei noch gesunden Tieren, da sich die Impfung als effektivste Bekämpfungsmaßnahme gegen Rindergrippe bewiesen hat. Allerdings stehen für fast alle beteiligten Bakterien keine handelsüblichen Impfstoffe zur Verfügung. Wir empfehlen die PCR mit einer bakteriologischen Untersuchung zu kombinieren um Erregerisolate zur Herstellung einer stallspezifischen Vakzine zu erhalten. Dazu eignet sich eine Trachealspül- oder Lavageprobe oder ein tiefer Nasentupfer mit Medium.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema oder aktuell Probleme im zu betreuenden Bestand?

 

Dann sprechen Sie uns an.

T 034297 86682 oder E Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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